Biomineralisation

Während "Biomineralisation" biologisch kontrolliert im chemischen Ungleichgewicht mit dem Umgebungsmilieu erfolgt, beschreibt "Organomineralisation" eine Mineralbildung an nicht-lebenden organischen Substanzen.
Die durch organische Substanzen gesteuerte Mineralisation ist ein wichtiger gesteinsbildender Prozess, bei dem biogene und geogene Makromoleküle eine entscheidende Rolle spielen. Sie können z.B. durch Komplexierung von Metallkationen zu einer räumlichen Konzentration und, in Abhängigkeit von stereochemischen Effekten, zu einer Förderung oder Hemmung von Mineralnukleationen führen.
Diese Prozesse sind auch bei der Lagerstättenbildung von Schwermetallen und seltenen Erden von erheblicher Bedeutung. Die Erforschung der systemspezifischen Wechselwirkungen zwischen Makromolekülen und Mineralphasen und der Steuerungsmechanismen der Mineralbildung bildet einen Hauptschwerpunkt der Göttinger Geobiologie..

Kontakt:

Prof. Dr. Daniel Jackson
Prof. Dr. Joachim Reitner

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