Paleodiversität/Biodiversität

Eine wichtige Aufgabe geobiologischer und erdgeschichtlicher Forschung ist die Erfassung der fossilen und modernen Lebensvielfalt (Biodiversität/Taxonomie und Systematik). Biodiversität bezeichnet die Vielfalt der Lebensformen die auf der Erde existieren/existierten, deren genetische Vielfalt, und die natürlichen Gemeinschaften die sie aufbauen.
Eine Reduzierung der Biodiversität führt unweigerlich zu einer Verschlechterung der Gesundheit und Funktion von Ökosystemen - aber gesunde und intakte Ökosysteme sind essentiell, um die für das Überleben der Menschheit wichtigen Resourcen nachhaltig zu sichern.
Lange (geologische)- und kurzfristige (ökologische) Veränderungen der Rahmenbedingungen verändern nachhaltig Lebensgemeinschaften und somit auch die Biodiversität. Das Verstehen der für diese Veränderungen verantwortlichen Prozesse ist essentiell für die Rekonstruktion ursprünglicher Lebenswelten, erlaubt Modellvorstellungen über zukünftige ökologische Verhältnisse, und auch darüber, wie man die Lebensformen für zukünftige Generationen nachhaltig schützen kann.
Im Rahmen dieser Aufgaben wurde u.a. das "Zentrum für Biodiversität und Ökologie" gegründet.
Forschung in unserer Abteilung konzentriert sich auf die Biodiversität, Evolution, Phylogenie und Phylogeographie mariner Invertebraten und Reliktfaunen, sowie der Paläobiodiversität Riff-assoziierter Taxa.

Kontakt:

Prof. Dr. Joachim Reitner
Zurück zur Übersicht Zurück zur Übersicht
für mehr Information bitte auf die Einzelbilder klicken!
example6